Bei Funktionsstörungen oder funktionellen Erkrankungen handelt es sich um Störungen von Körperfunktionen, bei denen man medizinisch-organisch keine rechte Erklärung findet und die daher häufig als psychosomatische Krankheiten gelten.

Im Einzelnen handelt es sich hauptsächlich um folgende Funktionsstörungen

Wie man sieht, finden sich die meisten Funktionsstörungen am Kopf, Hals und vorderer Rumpfpartie. Anders als beim Rücken geraten bei den Störungen auf der Vorderseite gewöhnlich zunächst die inneren Organe in Verdacht (Schilddrüse, Herz, Lunge, Magen, Darm, Eierstöcke, Blase usw.). Findet man medizinisch keine Schädigungen an den Organen, meint man meist, es liege kein körperlicher Befund vor, der die geklagten Beschwerden erklären könne.

Funktionsstörungen oder Funktionelle Erkrankungen gelten daher oft als psychosomatische Krankheiten. Hier wird dagegen die These vertreten, dass all diesen Funktionsstörungen Verspannungen in Muskulatur und/oder Bindegewebe / Faszien zugrunde liegen. Diese lassen sich von außen als druckempfindliche Verhärtungen feststellen und behandeln. Auch wenn diese Störungen oft innen im Körper angesiedelt sind oder wahrgenommen werden und oft in Belastungssituationen stärker werden, so sind sie unserer Erfahrung nach doch auf Störungen in Muskulatur und/oder im Bindegewebe / Faszien außen zurückzuführen. Denn in den Belastungssituationen erhöht sich nur die ohnehin vorhandene Verspannung, d.h. Muskeln und Bindegewebe / Faszien ziehen sich noch stärker als sonst zusammen. Funktionelle Störungen sind also nur insoweit psychosomatische Erkrankungen, als sie oft situativ auslösbar und verstärkbar sind. Immer aber liegt den Funktionellen Erkrankungen eine von außen feststellbare Veränderung in Muskeln und/oder Bindegewebe / Faszien zugrunde. Daher lassen sie sich erfolgreich mit Sensomotorischer Körpertherapie nach Dr. Pohl® behandeln (siehe »Die Behandlung«), wodurch sich auch die verstärkte Reaktion in Belastungssituationen verliert.

Zur Beschreibung der einzelnen Funktionsstörungen und deren Behandlung suchen Sie nach dem Körperteil (Kopf, Hals etc), an dem die funktionelle Erkrankung auftritt, die bei Ihnen vorliegt oder die Sie interessiert.

Wer funktionelle Störungen auf diese Weise körpertherapeutisch behandelt, steht auf der Therapeutenliste.