Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl - Gesichtsschmerzen - Bindegewebsbehandlung


Gesichtsschmerzen und -missempfindungen

Zu den Gesichtschmerzen und den Missempfindungen im Gesicht gehören

Hier werden nur diejenigen Beschwerden abgehandelt, die nicht zu den Kiefer-, Ohren-, oder Augenbeschwerden zählen. Es handelt sich vor allem um Schmerzen, Taubheitsgefühle, Bewegungseinschränkungen und unwillkürliche Zuckungen.

Gesichtsschmerzen und -missempfindungenGesichtsschmerzen in diesem Bereich werden von der Schulmedizin gern als sog. Trigeminus-Neuralgie bezeichnet. Der Trigeminusnerv ist ein großer, weit verzweigter Gesichtsnerv, der vor allem die Haut im Gesicht mit sensiblen Nervenzellen versorgt. Verläuft der Schmerz im Gesicht so, dass er nicht dem Trigeminus-Verlauf entspricht, spricht man oft von „atypischem Gesichtsschmerz“. Egal, wie die Schmerzen schulmedizinisch bezeichnet wurden, ob als Trigeminusneuralgie oder atypischer Gesichtsschmerz: es hilft im Allgemeinen die Bindegewebsbehandlung der Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl®, denn die Beschwerden sind im Allgemeinen nicht auf eine Schädigung der Nervenäste, sondern auf eine Reizung der Nervenendpunkte im verspanntenUnterhaut-Bindgewebe zurück zu führen (siehe »Andere Missempfindungen«).

Manchmal sind Gesichtsschmerzen durch Bindegwebsverspannungenvor allem an der Stirn und in Augennähe auch Nachwirkungen von Herpes-Zoster-Erkrankungen. Beim Herpes zoster handelt es sich um eine sehr schmerzhafte Infektion mit Herpes-Viren, die entlang des Trigeminus-Nervs erfolgt, wodurch es zu einer Bläschenbildung genau im Nervenverlauf kommt. Nach Abheilung der Infektion bleiben nicht selten Schmerzen zurück, die sich mit Sensomotorischer Körpertherapie nach Dr. Pohl® behandeln lassen.

Auch Taubheitsgefühle und Kribbeln im Gesicht gelten als Symptome einer Nervenschädigung, sind aber auch durch die Bindegewebsbehandlung der Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® ebenfalls erfolgreich behandelbar.

Die unwillkürlichen Zuckungen, die gerade im Gesicht recht häufig vorkommen, werden zum einen als „Tick“ oder „Tic nerveux“ bezeichnet und gelten dann als neurologisches Leiden, als „nervös“, i.e. „psychisch“ bedingt, oder aber als „choreaform“, d.h. als zum Veitstanz (Chorea) gehörig. Das Zucken des Augenlids wird auch Blepharospasmus genannt und zu den fokalen Dystonie (lokal begrenzten Bewegungsstörungen) gerechnet (siehe auch »Augenbeschwerden«). Auch hier gilt: egal, wie die schulmedizinische Bezeichnung lautet, man erzielt gute Ergebnisse bei Anwendung der Bindegewebsbehandlung der Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® in dem entsprechenden Gebiet. Kommen aus dem entspannten Bindegewebe keine Fehlsignale mehr an den darunter liegenden Muskel, hört er auf zu zucken.

Depressive Gesichter

In psychologischen und / oder psychiatrischen Lehrbüchern ist manchmal zu lesen, die Gesichter der an Depression erkrankten Patienten seien erschlafft. Wenn man diese Gesichter aber anfasst, kann man feststellen, dass sie – wie der übrige Körper bei Depression – ganz erstarrt und hart sind. Das starre Gesicht der Depressiven kommt vor allem dadurch zustande, dass das Bindegewebe vor allem in der Wangen-, Mund- und Augenpartie eine feste, schlecht bewegliche Masse bildet, was von den Betroffenen oft als starre Maske empfunden wird. Durch diese starre Maske fällt es zum Beispiel schwer, zu lächeln, oder sonst eine Mimik zu zeigen, da die darunter liegenden Muskeln sich kaum bewegen lassen und man auch keinen Antrieb verspürt, sie zu bewegen.

Mit der Bindegewebsbehandlung der Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® lässt sich die Starre von außen beseitigen, wodurch sich auch (innerlich empfunden) die Stimmung aufhellt. Durch die Eigenart der Gesichtanatomie erfasst man mit der Bindegewebsbehandlung meist auch gleichzeitig die entsprechenden Muskeln, vor allem in der Wangenpartie.

Außerdem kann man bei der Depression einzelne Muskeln direkt behandeln, die unmittelbar am unfrohen Gesichtsausdruck beteiligt sind: Löst man die feste Bindegewebs-Masse und eventuell noch die zugehörigen Muskeln mit Sensomotorischer Körpertherapie nach Dr. Pohl®, fangen die Patienten von sich aus wieder an, zu lächeln, das Gegenüber anzuschauen, mehr zu sprechen usw.. Durch den Zusammenhang von Gesichtsmuskulatur und Atmung vertieft sich durch die Gesichtsbehandlung auch die Atmung. Das gesamte Befinden und die Stimmung bessern sich, wie auch umgekehrt schon eine Atembehandlung das Gesicht beweglicher und die Stimmung besser werden lässt: Die Mundwinkel gehen nach oben (siehe auch unter »Depression« und »Atemstörungen«).


Therapeuten, die mit »Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl®« behandeln, finden Sie auf der Therapeutenliste.