Tatsächlich dicker Hals

Wenn kein Kropf oder eine sonstige Geschwulst vorliegt, handelt es sich beim dicken Hals – wie bei allen anderen zu dicken Stellen, die nicht auf Verfettung zurück zu führen sind – um einen Lymphrückstau durch zu festes Unterhautbindegewebe. So kam zum Beispiel einmal eine junge, schlanke Frau mit einem sehr dicken Wulst vorne am Hals zu uns in die Praxis. Diesen Wulst hatte die Patientin nach einer Erkrankung an Pfeifferschen Drüsenfieber (dabei entzünden sich die Lymphdrüsen am Hals) zurück behalten. Wir lockerten mit der sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® das Bindegewebe / Faszien unter den Drüsen. Dadurch hatte die Lymphe die Möglichkeit abzufließen. Während der Behandlung äußerte die Patientin spontan von selbst, dass sie spüre, wie etwas den Hals hinunter fließe, erst auf der einen, dann auf der anderen Seite. Dadurch wurde nach einigen Behandlungen der Hals wieder normal dünn.

Gefühl des dicken Halses

Manchmal klagen Patienten darüber, dass sich ihr Hals so dick anfühle, obgleich von außen nichts Besonderes auffällt. Die Empfindung des dicken Halses wird als störend und quälend beschrieben, was für Außenstehende - und auch für Ärzte – schwer nachvollziehbar ist. Die Beschwerden gelten daher schnell als psychosomatisch, ohne organischen Befund, zumal sich die Beschwerden häufig in Belastungssituationen noch verschlimmern.

In der Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® werten wir das Gefühl des dicken Halses – wie bei Fingern, die sich dick anfühlen ohne es zu sein – als Missempfindung, der eine Verspannung des Unterhautbindegewebes an der betreffenden Stelle zugrunde liegen muss und behandeln entsprechend. Anschließend an die Behandlung fühlt sich der Hals wieder normal an und reagiert auch nicht mehr in Belastungssituationen.

Siehe auch Artikel:

Ein Dicker Hals wird von der Therapeuten der Sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® , die Sie auf der Therapeutenliste finden.