Kurzatmige Menschen kann man oft schon von weitem hören. Die Betroffenen müssen sich beim Atmen und Bewegen sehr anstrengen. Wenn keine organische Ursache vorliegt, kommt das daher, dass bei der Kurzatmigkeit die "normale" Atembewegung nicht ausreicht, um ihre Muskeln in der Bewegung ausreichend mit Sauerstoff zu versorgen - und sei es nur im langsamen Gehen.

Kurzatmigkeit und Hochatmung

Manchmal tritt die Kurzatmigkeit auch erst bei etwas größeren Anforderungen an die Muskulatur auf. Dann bleiben die Betroffenen zum Beispiel nach Erklimmen einer Treppe schwer atmend stehen und können sich erst mal nicht weiter bewegen. Häufig herrscht bei Kurzatmigkeit Hochatmung vor, weil durch muskuläre Verspannungen nicht nach unten in den Bauch und in den unteren Brustkorb geatmet werden kann. Stattdessen ziehen die Betroffenen - ohne es zu merken - mit den Halsmuskeln ihren Brustkorb nach oben. Der Teil der Lunge, den man mit der Hochatmung füllen kann, ist sehr klein, so dass man mit dieser Atemform sehr wenig Luft bekommt. Man kommt in Atemnot, sobald eine Aufgabe ansteht, bei der die Muskeln mehr Sauerstoff bräuchten (zum Beispiel beim Treppensteigen), siehe auch Hyperventilation Hyperventilation und Fehlatmung.

Auf die Frage, wo die Atemblockade sitzt, die sie nicht weiter nach unten atmen lässt, zeigen Patienten häufig den Brustkorb vorn oder den Oberbauch. Hier finden sich dann die Verspannungen. Atemnot - oft verbunden mit Angst - wird oft auch im Hals empfunden.
Siehe

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