Sensomotorische Körpertherapie nach Dr. Pohl
Sensomotorische Körpertherapie
nach Dr. Pohl®
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Wadenkrämpfe

Was geht bei Wadenkrämpfen vor sich? Woher kommen Wadenkrämpfe? Fehlhaltungen, die Wadenkrämpfe beünstigen. Was kann man im aktuellen Anfall, was bei einer generellen Krampfneigung der Waden tun?

Wadenkrämpfe

Ein Wadenkrampf ist ein plötzlicher extremer Schmerz am Unterschenkel hinten, der diesen vorübergehend lahm legt. Normales Gehen mit Abrollen wird unmöglich. Wadenkrämpfe entstehen in ständig verspannten, verkürzten Wadenmuskeln, die sich an einer Stelle plötzlich unwillkürlich auf 100% zusammenziehen.

Von außen lässt sich im Krampfzustand ein extrem harter Strang in der Wadenmuskulatur ertasten. Meist befindet sich der krampfende Muskelstrang innen an der Wade und betrifft einen Teil des Gastrocnemius-Muskels. Mit der Zeit kommt es zu einer Krampfneigung in diesem Muskel, d.h. der Krampf entsteht immer wieder an derselben Stelle. In der krampffreien Zeit fühlt sich meist die ganze Wade ziemlich hart an, das heißt, sie ist auch dann nicht gesund.

Harte, verkürzte Muskelstränge bei Wadenkrämpfen

Wadenkrämpfe treten bevorzugt nachts auf, was vermutlich durch die Unbeweglichkeit während des Schlafs bedingt ist, durch die sich die Muskulatur insgesamt verkürzt.

Ursache

Wadenkrämpfen liegt eine Dauerkontraktion der Wadenmuskulatur zugrunde. Diese Dauerkontraktion ist gewöhnlich durch Fehlhaltungen und Fehlbelastungen der Muskulatur zurück zu führen. Daher hilft das oft gegen Wadenkrämpfe empfohlene Magnesium nur bei wirklich sehr schlechtem Ernährungszustand und starker sportlicher Überbeanspruchung. Ansonsten hilft Magnesium bei einer Krampfneigung der Wadenmuskulatur meist wenig oder gar nicht.

Am häufigsten entstehen Wadenkrämpfe bei Startmuster-Fehlhaltung: Durch eine Hohlkreuzhaltung mit zurück gebeugtem Oberkörper wird hier das Gewicht nach hinten auf die Fersen verlagert, was zu einer Dauerkontraktion der Wadenmuskulatur führt.

Auch alles andere, was zu verhärteten, unbeweglichen Wadenmuskeln und zu Wadenschmerzen führt, kann zur Grundlage von Wadenkrämpfen werden:

  • ständig gekrallte Zehen
  • ständiges Tragen von High Heels
  • Ruhigstellung durch Gips und Schienen

Behandlung

Erste Hilfe

Meist tut gut, den krampfenden Muskel an der betroffenen Stelle mit beiden Händen von oben und unten zusammen zu schieben.

Beseitigung der Ursachen

Ist eine entsprechende Pandiculation zunächst nicht möglich, weil sie gleich zu einem Krampfzustand führt, behandelt man in der sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl zuerst den betreffenden Muskel, bzw. das Bindegewebe / Faszien darauf und pandiculiert erst anschließend.

Es gibt Menschen, die bei jeder Art von Übung gleich mit einem Krampf reagieren. Das ist darauf zurück zu führen, dass sie stereotyp, sobald sie eine Bewegung machen, vor allem eine, die sie für anstrengend halten, immer wieder dieselben Muskeln erstmal in Dauerkontraktion bringen, ohne das zu wissen. Diesen Menschen lässt man in der sensomotorischen Körpertherapie nach Dr. Pohl® zunächst diese Angewohnheit als parasitäre, unnötige Anstrengung bewusst werden. Man lässt sie dafür die unnötigen Anstrengungen zunächst erstmal willkürlich bei anderen Bewegungen ausführen und dann die Bewegungen ohne die zusätzliche Anstrengung ausführen.

Ansonsten behandelt man die Wadenkrämpfe über Bindegewebe / Faszien und Muskulatur. Anschließen kann man mit einer probeweisen Pandiculation feststellen, ob der betreffende Muskel noch krampft.

Behandlung der Krampfneigung

Zur Behandlung der Ursachen der Krampfneigung finden Sie mehr unter Verschiedene Wadenschmerzen - verschiedene Ursachen und unter Therapie der Wadenschmerzen, Unterschenkelschmerzen.

Therapeuten

Therapeuten, die Wadenkrämpfe mit Sensomotorischer Körpertherapie nach Dr. Pohl® umfassend und nachhaltig behandeln, finden Sie auf der Therapeutenliste.

Das Buch von Dr. Pohl

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